1925
Am 22. November wird das Streichorchester (25 Mann!) neu zusammengestellt und Josef Aspöck, Wagnermeister in Hohenzell, zum Kapellmeister gewählt, am 4. Februar auch zum Leiter der Musikkapelle.

1926
Josef Kreuzhuber, der die Kapelle 27 Jahre verdienstvoll geführt hatte, wurde zum Ehrenkapellmeister ernannt. Der Veteranenverein schenkt am 28. September dem Musikverein die noch in seinem Besitz befindlichen Instrumente (gr. Trommel, kl. Trommel, Becken, Triangel, Stab). Auch die Musikgesellschaft wollte nicht zurückstehen und überließ ihre restlichen Instrumente der Musikkapelle. Die Kapelle erreichte in diesen Jahren ein beachtliches musikalisches Niveau, denn sie begeisterte mit Konzerten in Taiskirchen, Lohnsburg, Nußdorf am Altersee, in Antiesenhofen und in Bad Ischl. Dazwischen gab es immer wieder mit viel Beifall aufgenommene Aufführungen des Streichorchesters.

1927
Neueinkleidung der Kapelle: schwarze Hüte mit roten Federbüschen, dunkelblaue Blusen; die Hosen waren nicht einheitlich.

1928
Der Vereinsbeitrag wird mit zwei Schilling pro Jahr festgesetzt.
Das Protokoll sagt weiter: Wer diesen Mitgliedsbeitrag von 2 S jährlich leistet, hat Anspruch, daß er bei seinem Begräbnis von der Trauermusik (10 Mann) kostenlos zu Grabe geleitet wird.

1930
Unstimmigkeiten zwischen der Musikkapelle und dem Reichsbund führen dazu, daß Josef Aspöck seine Stelle als Kapellmeister zurücklegt (30. Juni 1930). Die Kapelle leitet nun wieder Ehrenkapellmeister Josef Kreuzhuber. Er legt allerdings schon am 18. März 1932 die Stelle aus Altersgründen zurück.

1932
In derselben Jahreshauptversammlung wird sein Sohn Georg Kreuzhuber zum neuen Kapellmeister gewählt.